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Gynäkologische Erkrankungen

PCOS (Polyzystisches Ovariales Syndrom)

Es gibt eine Erkrankung, die etwa 1 Millionen Frauen in Deutschland leiden lässt und dabei so gut wie unbekannt ist. Das Polyzystische-Ovarial-Syndrom (PCOS).

Zu den Symptomen des PCOS zählen z.B. Zysten in den Eierstöcken, unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen, sowie ein hoher Androgenspiegel, was zu Akne und abnormaler Körperbehaarung beitragen kann.

Mögliche Folgen und Komplikationen umfassen Unfruchtbarkeit, Hashimoto-Thyreoiditis, Diabetes Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Psychische Störungen und vermehrte Fehlgeburten.

Obwohl der komplexe Entstehungsvorgang des PCOS noch nicht endgültig verstanden ist, gibt es schon heute einige effektive Strategien, um die Ursachen und Symptome zu beeinflussen.

Die erste und wichtigste ist eine Ernährung auf Basis von vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln, die zumindest vegetarisch sein sollte.

Dies liegt daran, dass eine vegetarische Ernährung die Aufnahme sogenannter AGEs ins Gewebe reduziert (1), was seinerseits mit einer Verbesserung der metabolischen und hormonellen Ursachen von PCOS in Verbindung steht (2).

Im Rahmen dieser vegetarischen Ernährung sollten Vollkorn- und Hülsenfrüchte (3), sowie Majoran (4) und Pfefferminz Tee (5) täglich verzehrt werden.

Auch die Zubereitungsweise von Lebensmitteln spielt hier eine Rolle. Hier ist es empfehlenswert sich vom Grillen, Braten und Frittieren hin zum Dämpfen, Dünsten und Kochen umzuorientieren (6).

Es ist ebenfalls sinnvoll nicht zu Rauchen (7), seine Vitamin D Spiegel stets auf einem hohen Niveau zu halten (3) (8) und Ausdauersport kann ebenfalls helfen das mit PCOS verbundene erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ II zu senken (9).





Literatur:

1: The effect of vegetarian diet on skin autofluorescence measurements in haemodialysis patients.

2: Impact of dietary modification of advanced glycation end products (AGEs) on the hormonal and metabolic profile of women with polycystic ovary syndrome (PCOS).

3: The role of lifestyle changes in the treatment of polycystic ovary syndrome.

4: The effect of marjoram (Origanum majorana) tea on the hormonal profile of women with polycystic ovary syndrome: a randomised controlled pilot study.

5: Spearmint herbal tea has significant anti-androgen effects in polycystic ovarian syndrome. A randomized controlled trial.

6: The low AGE diet: a neglected aspect of clinical nephrology practice?

7: Tobacco smoke is a source of toxic reactive glycation products.

8: A Randomized, Controlled Trial of Vitamin D Supplementation on Cardiovascular Risk Factors, Hormones, and Liver Markers in Women with Polycystic Ovary Syndrome

9. Higher circulating leukocytes in women with PCOS is reversed by aerobic exercise.


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