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Hauterkrankungen

Akne

In der Adoleszenz, also der Phase zwischen Kindheit und Erwachsensein beträgt die Häufigkeit von Akne über 85% (1). Dies gilt allerdings nur für westliche Zivilisationen. Im afrikanischen Mali z.B. beträgt die Häufigkeit nur 28% und von diesen 28% waren 90% leichte oder sehr leichte Formen von Acne Vulgaris (2).

Dies legt nahe, dass der westliche Lebensstil etwas mit der Entstehung und Aufrechterhaltung der Krankheit zu tun haben könnte. Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten, bzw. mehrere Faktoren einer westlichen Ernährungsweise spielen hier eine tragende Rolle.

Ein wichtiger Regulator scheint hier der „Forkhead box class O1 transcription factor“, kurz FoxO1 zu spielen. Zusammen mit mTORC1 stellt es einen wichtigen Signalgeber für Wachstum dar (1).

Es gibt fünf verschiedene Faktoren in der Entstehung von Akne, auf die unsere Ernährungsweise durch FoxO1 einwirken kann (3). Eine wichtige Rolle hierbei spielen Milchprodukte. Die Milch- und Molkeproteine sorgen für eine Insulinausschüttung, was wiederum zum Austritt von FoxO1 aus dem Zellkern führt. Dies passt auch zu Studienergebnisse, dass insbesondere fettarme Milch durch ihren höheren Proteinanteil vermehrt zu Akne führen kann (4) (5) (6).

Ein weiterer Faktor ist hier auch der hohe Östrogenanteil in fettarmer Milch. Östrogen kommt natürlicherweise in Milch vor und ist nichts, was künstlich hinzugefügt wird. Die wissenschaftliche Beweislage zu Milchprodukten uns Akne ist tatsächlich sehr groß wie eine Metaanalyse mit 78529 Teilnehmern zeigt (7) (8).

Die gleichen FoxO1 und MTORC1 induzierten Effekte finden sich ebenfalls bei Fleisch, Eiern und Lebensmitteln, die zu einem schnellen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Dazu gehören z.B. Lebensmittel mit Weißmehl oder Zucker (1). Schokolade ist hier auf mehreren Wegen schlecht.

 Sie enthält meist Milch, Zucker und auch Kakaopulver selbst kann Akne verschlechtern (9). Auch Sonnenblumenkerne scheinen Akne zu verschlimmern (10). Was kann man also selbst tun, um Akne zu verringern? Eine gesunde vollwertig pflanzliche Ernährung vereint alle allgemeinen Ernährungstipps zur Reduktion von Akne. Sie ist arm an tierischen Produkten, Zucker und Weißmehl.

Außerdem können 600mg täglich konsumiertes Berberitzenpulver helfen Akne zu reduzieren (11). Eine Creme mit 5% grünem Tee oder 2 % Teebaumöl hat sich ebenfalls in klinischen Studien als wirkungsvoll erwiesen (12) (13).





Literatur:

1: Potential role of FoxO1 and mTORC1 in the pathogenesis of Western diet-induced acne.

2: The blemishes of modern society? Acne prevalence in the Dogon of Mali.

3: FoxO1 - the key for the pathogenesis and therapy of acne?

4: High school dietary dairy intake and teenage acne.

5: Danby FW. Acne and milk, the diet myth, and beyond.

6: Milk consumption and acne in adolescent girls.

7: Dairy Intake and Acne Vulgaris: A Systematic Review and Meta-Analysis of 78,529 Children, Adolescents, and Young Adults.

8: The effect of milk consumption on acne: a meta-analysis of observational studies.

9: Double-blind, Placebo-controlled Study Assessing the Effect of Chocolate Consumption in Subjects with a History of Acne Vulgaris.

10: Sunflower Seed and Acne Vulgaris.

11: Aqueous extract of dried fruit of Berberis vulgaris L. in acne vulgaris, a clinical trial.

12: The efficacy of 5% topical tea tree oil gel in mild to moderate acne vulgaris: a randomized, double-blind placebo-controlled study.

13: The efficacy of topical 2% green tea lotion in mild-to-moderate acne vulgaris.


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